Dienstvertrag, freier Dienstvertrag, Werkvertrag

Die Einstufung des Auftragsverhältnisses richtet sich nicht nach der Bezeichnung des Vertrages, sondern nach den tatsächlichen Verhältnissen. Wenn also z.B. ein Arbeitsvertrag als "Werkvertrag" bezeichnet wird, aber die typischen Merkmale eines Dienstverhältnisses vorliegen (Einbindung in den Arbeitsablauf des Arbeitgebers, Anwesenheitspflicht zu bestimmten Zeiten, keine Vertretungsbefugnis etc.), so wird im Falle einer Prüfung durch die Finanzbehörden der "Werkvertrag" wie ein echtes Dienstverhältnis behandelt, auch wenn der "Werkvertragnehmer" Sozialversicherung und Einkommensteuer bezahlt hat. Der Auftraggeber haftet sowohl für die Sozialversicherung als auch für die Lohnabgaben, wobei das Honorar als Nettogehalt angesehen wird und die Abgaben hochgerechnet werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des BMF unter Informationen zu Dienstvertrag - freier Dienstvertrag - Werkvertrag

 

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NEWS
Steuerliche Erleichterungen im Zusammenhang mit Corona
Neben den Bereichen Soforthilfe, Härtefallfonds, Corona Hilfs-Fonds, Kreditgarantien und Haftungen beinhaltet das Hilfspaket der Bundesregierung auch Steuerstundungen und Ratenzahlungen von zu entrichtenden Abgaben sowie die Herabsetzung der Steuervorauszahlungen für das Jahr 2020.
Corona-Zulagen und -Bonuszahlungen bis € 3.000 steuerfrei
Werden Mitarbeiter, die in der derzeitigen Corona-Krisensituation Außergewöhnliches leisten, vom Arbeitgeber extra entlohnt, dann sollen diese Bonuszahlungen und Zulagen bis zu einem Betrag von € 3.000 steuerfrei gestellt werden.
Corona und Pendlerpauschale
Auch in Zeiten von Corona-bedingten Einschränkungen behalten Pendler weiterhin den vollen Anspruch auf das Pendlerpauschale, selbst wenn sie die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte - etwa wegen Telearbeit oder Dienstverhinderung - weniger häufig zurücklegen.
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