Dienstvertrag, freier Dienstvertrag, Werkvertrag

Die Einstufung des Auftragsverhältnisses richtet sich nicht nach der Bezeichnung des Vertrages, sondern nach den tatsächlichen Verhältnissen. Wenn also z.B. ein Arbeitsvertrag als "Werkvertrag" bezeichnet wird, aber die typischen Merkmale eines Dienstverhältnisses vorliegen (Einbindung in den Arbeitsablauf des Arbeitgebers, Anwesenheitspflicht zu bestimmten Zeiten, keine Vertretungsbefugnis etc.), so wird im Falle einer Prüfung durch die Finanzbehörden der "Werkvertrag" wie ein echtes Dienstverhältnis behandelt, auch wenn der "Werkvertragnehmer" Sozialversicherung und Einkommensteuer bezahlt hat. Der Auftraggeber haftet sowohl für die Sozialversicherung als auch für die Lohnabgaben, wobei das Honorar als Nettogehalt angesehen wird und die Abgaben hochgerechnet werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des BMF unter Informationen zu Dienstvertrag - freier Dienstvertrag - Werkvertrag

 

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NEWS
Neue Aushilfenregelung bringt Lohnsteuer- und Lohnabgabenbefreiung
Einkünfte von Aushilfskräften aus einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis sind seit 1.1.2017 in bestimmten Fällen von der Lohnsteuer befreit.
Vorsteuer-Abzug: Überprüfung des Vertragspartners notwendig!
Um den Verlust des Vorsteuerabzuges zu vermeiden, sollte neben der Überprüfung der Rechnungsmerkmale auch die Gültigkeit der UID-Nummer eines Geschäftspartners geprüft werden.
Unternehmenskauf und Due Dilligence-Prüfung
Due Diligence bezeichnet eine mit "gebotener Sorgfalt" durchgeführte Risikoprüfung, die durch den Käufer beim Kauf von Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien sowie bei einem Börsengang erfolgt.
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