Dienstvertrag, freier Dienstvertrag, Werkvertrag

Die Einstufung des Auftragsverhältnisses richtet sich nicht nach der Bezeichnung des Vertrages, sondern nach den tatsächlichen Verhältnissen. Wenn also z.B. ein Arbeitsvertrag als "Werkvertrag" bezeichnet wird, aber die typischen Merkmale eines Dienstverhältnisses vorliegen (Einbindung in den Arbeitsablauf des Arbeitgebers, Anwesenheitspflicht zu bestimmten Zeiten, keine Vertretungsbefugnis etc.), so wird im Falle einer Prüfung durch die Finanzbehörden der "Werkvertrag" wie ein echtes Dienstverhältnis behandelt, auch wenn der "Werkvertragnehmer" Sozialversicherung und Einkommensteuer bezahlt hat. Der Auftraggeber haftet sowohl für die Sozialversicherung als auch für die Lohnabgaben, wobei das Honorar als Nettogehalt angesehen wird und die Abgaben hochgerechnet werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des BMF unter Informationen zu Dienstvertrag - freier Dienstvertrag - Werkvertrag

 

drucken
NEWS
Freibetrag für begünstigte Vereine
Nach Ansicht des Bundesfinanzgerichts (BFG) gilt der Freibetrag für begünstigte Vereine nicht für Einkünfte aus Kapitalvermögen oder Grundstücksveräußerungen.
Sachbezugswert für arbeitsplatznahe Unterkünfte
Eine Neuregelung beim Sachbezugswert für arbeitsplatznahe Unterkünfte sieht keine Verpflichtung mehr vor einen Sachbezug festzusetzen, soweit eine arbeitsplatznahe Unterkunft nicht den Mittelpunkt des Lebensinteresse bildet und diese eine Größe von 30 m² nicht übersteigt.
Rechtzeitiger Gruppenantrag ermöglicht Steuervorteile
Damit die Vorteile der Gruppenbesteuerung in Anspruch genommen werden können, ist vor allem die rechtzeitige Einbringung eines Gruppenantrages beim zuständigen Finanzamt erforderlich.
mehr...

Registrieren

Login:
Passwort:
Passw. wiederholen:
e-mail:

optional:
Name:
Adresse:

Passwort vergessen?